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EU-Ratspräsidentschaft: slowenischer Vorsitz

Europäisches Jahr der Schiene als Aufbruch

Die slowenische Ratspräsidentschaft begrüßt alle Maßnahmen zur Förderung der Eisenbahn und sieht im zu Ende gehenden »Europäischen Jahr der Schiene« ein wichtiges Ereignis, um die Bedeutung des Schienenverkehrs für eine nachhaltige und klimaneutrale Mobilität zu befördern. Im Unterschied zu anderen Verkehrsträgern habe die Bahn die Treibhausgasemissionen seit 1990 trotz des zunehmenden Verkehrsaufkommens fast kontinuierlich senken können. Klimaneutralität bis 2050, zu der sich die EU mit dem Green Deal verpflichtet habe, gelinge nicht ohne eine Verlagerung von Straßenverkehr auf eine modernisierte Bahn.

 
 
https://slovenian-presidency.consilium.europa.eu/de/aktuelles/schienenverkehr-erneut-zum-motor-der-entwicklung/

Europawoche in Deutschland vom 30. April bis 9. Mai 2022

der 9. Mai ist Europatag

 






 
 
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EU-Agrarpolitik bis 2030: Kommission veröffentlicht umfassenden Ausblick

06.12.2018 | Pressemitteilung  | EuropeDirect

Ein verändertes Konsumverhalten wird die europäischen Agrarmärkte bis 2030 umformen. Das gilt laut heute (Donnerstag) veröffentlichter Prognosen der EU-Kommission sowohl für Fleisch als auch für Ackerfrüchte, Milch und Milcherzeugnisse sowie für Obst und Gemüse. Der Ursprung von Lebensmitteln und die mit ihnen verbundene Umweltbelastung werden für die Verbraucher künftig wichtiger. Dies kann zu höheren Produktionskosten für die Erzeuger führen, ihnen aber auch neue Möglichkeiten eröffnen: so werden lokale, Bio- oder anderweitig zertifizierte Produkte an Bedeutung gewinnen. Neben detaillierten Berichten über die Entwicklungen in einzelnen Sektoren hat die  Kommission ein neues interaktives Instrument mit vielen wertvollen Statistiken über die Landwirtschaft in der EU zur Verfügung gestellt.

06/12/2018
Die Berichte werden heute und morgen auf einer Konferenz über die Entwicklung der EU-Landwirtschaft in Brüssel vorgestellt, an der der EU-Kommissar für Landwirtschaft und die Entwicklung des ländlichen Raums, Phil Hogan, teilnimmt.


Hogan hat zu Beginn der Konferenz heute insbesondere für die Vorschläge der Kommission zur Gemeinsamen Agrarpolitik 2021-2027 geworben. „Eine wirklich moderne Politik für Nahrungsmittel, Landwirtschaft und ländliche Entwicklung muss klarere und wirksamere Ergebnisse liefern. Unsere Vorschläge enthalten wichtige und spezifische EU-Anforderungen, die auch zu höheren Umwelt- und Klimaleistungen führen werden“, sagte er.

Entwicklungen in einzelnen Marktsektoren und der landwirtschaftlichen Produktion insgesamt

Laut der heute veröffentlichen Prognose wird der Fleischkonsum in der EU von derzeit 69,3 Kilogramm pro Kopf und Jahr auf voraussichtlich 68,6 Kilogramm im Jahr 2030 sinken. Sowohl die Rindfleischproduktion in der EU (derzeit 8,2 Mio. Tonnen jährlich) als auch der Schweinefleischverbrauch in der EU (derzeit 32,5 Kilogramm pro Kopf und Jahr) werden demnach zurückgehen. Im Gegensatz dazu prognostiziert der Bericht für Geflügel einen Anstieg des Verbrauchs und der EU-Produktion (von 14,2 Mio. Tonnen auf 15,5 Mio. Tonnen pro Jahr).

Ebenso dürfte die Nachfrage nach traditionellen Milchprodukten wie Käse weiter steigen. Bis 2030 wird die EU-Zuckerproduktion von jährlich 18,6 Mio. Tonnen auf voraussichtlich 19,3 Mio. Tonnen steigen, und auch die Produktion von Getreide wird bis 2030 auf 325 Mio. Tonnen zunehmen (gegenüber 284 Mio. Tonnen in 2018).

Der Bericht sieht einen Rückgang der landwirtschaftlichen Nutzfläche in der EU voraus – wenn auch langsamer als in den letzten zehn Jahren –  von 178 Mio. Hektar im Jahr 2018 auf 176 Mio. Hektar im Jahr 2030. Die landwirtschaftliche Produktion insgesamt wird demgegenüber um 17 Prozent steigen.  Trotz steigender Produktionskosten (zum Beispiel durch höhere Energiepreise) ist demnach mit einer Stabilisierung des landwirtschaftlichen Einkommens pro Betrieb zu rechnen. 

Auswirkungen auf Klima und Umwelt

Auch die Auswirkungen der Marktentwicklungen auf Klima  und Umwelt werden in den Berichten analysiert. So wird der prognostizierte Rückgang der EU-Viehbestände bis 2030 zu einem Rückgang der Emissionen beitragen. Auf der anderen Seite wird eine höhere Pflanzenproduktion voraussichtlich zu einem Anstieg führen. Die Treibhausgasemissionen dürften demnach auf dem gleichen Niveau wie 2012 bleiben, während die Ammoniakemissionen um 9 Prozent sinken werden. Die Abgabe von Stickstoff in das Wasser wird um voraussichtlich 8 Prozent sinken (gegenüber 2012).
 
 
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